Gummies are Good for the beginners but if you try one and take a few puffs it’s really good. :)
Ist Gras in Spanien legal?
Cannabis ist in Spanien nicht vollständig legal, aber auch nicht vollständig verboten. Entscheidend ist vor allem, wo Sie es besitzen oder konsumieren.
Wer Cannabis in den eigenen vier Wänden konsumiert, muss in der Regel keine Strafe befürchten. Bei Cannabis-Clubs sieht es anders aus: Es gibt kein Register, das sie legal macht, und der Oberste Gerichtshof (Tribunal Supremo) hat entschieden, dass der organisierte Anbau und Vertrieb durch einen Club eine Straftat ist (siehe unten). Besitz oder Konsum in der Öffentlichkeit ist dagegen eine Ordnungswidrigkeit nach dem spanischen Ley Orgánica 4/2015. Dafür können Bußgelder von 601 € bis 30.000 € verhängt werden.
Für den Eigenkonsum droht keine Haftstrafe. Strafbar wird es erst dann, wenn Besitz oder Anbau darauf hindeuten, dass das Cannabis für den Verkauf oder den Handel bestimmt ist.
- Zu Hause: Der Besitz und Konsum von Cannabis in den eigenen vier Wänden ist keine Straftat. Spanische Gerichte gehen davon aus, dass der private Eigenkonsum nicht verfolgt werden muss, solange niemand anderes zu Schaden kommt.
- In der Öffentlichkeit: Wer auf der Straße oder an anderen öffentlichen Orten Cannabis besitzt oder konsumiert, begeht eine schwere Ordnungswidrigkeit nach Artikel 36.16 des Ley Orgánica 4/2015. Die Polizei kann das Bußgeld unmittelbar verhängen, ohne dass es dafür ein Gerichtsverfahren braucht.
- Social Clubs: Cannabis Social Clubs werden mancherorts geduldet, legal sind sie aber nicht. Es handelt sich um private, gemeinnützige Vereine, in denen erwachsene Mitglieder gemeinsam Cannabis anbauen und konsumieren, vor allem in Katalonien und im Baskenland.
In ganz Spanien gibt es kein Genehmigungsverfahren für solche Clubs, und die Eintragung eines Vereins bietet keinerlei Schutz. In STS 484/2015 (Pleno der Strafkammer, 7. September 2015) und erneut in STS 698/2016 hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass der organisierte, institutionalisierte Anbau und Vertrieb durch einen Cannabis-Verein eine Straftat nach Artikel 368 des Código Penal ist und dass die Überzeugung der Mitglieder, der Club sei rechtmäßig, keine Entschuldigung darstellt. Das Verfassungsgericht hat zudem das katalanische Gesetz über Cannabis-Clubs für nichtig erklärt. Einige kleine, geschlossene Vereine werden in der Praxis weiterhin geduldet, doch das ist behördliches Ermessen und kein Rechtsanspruch.
Gibt es eine erlaubte Höchstmenge?
Nein. Das spanische Recht nennt keine feste Grammgrenze für den Eigenbedarf.
Wenn die Polizei Cannabis sicherstellt, messen die Gerichte die Menge an den Referenzwerten des nationalen Toxikologie-Instituts (Instituto Nacional de Toxicología), um zu beurteilen, ob sie auf Eigenkonsum oder auf Handel hindeutet.
Häufig wird ein Richtwert von rund 100 Gramm getrockneter Blüten (und etwa 25 Gramm Haschisch) genannt. Er stammt aus einer nicht bindenden Plenarvereinbarung der Zweiten Kammer des Obersten Gerichtshofs vom 19. Oktober 2001, die die Toxikologie-Tabellen als etwa fünf Tage durchschnittlichen Konsums auslegt. Er ist nicht im Gesetz verankert und er ist kein Freibrief: Waagen, Verpackungsmaterial, Bargeld oder Nachrichten können ein Gericht auch weit unterhalb dieser Menge auf Handel schließen lassen.
| Situation | Rechtsgrundlage | Folge |
|---|---|---|
| Konsum oder Besitz zu Hause | Keine Straftat | Keine Strafe |
| Konsum oder Besitz in der Öffentlichkeit | Ley Orgánica 4/2015, Art. 36.16 | Bußgeld von 601 € bis 30.000 € |
| Anbau oder Besitz mit Verdacht auf Drogenhandel | Código Penal, Art. 368 | 1 bis 3 Jahre Haft, in schweren Fällen mehr |
| Fahren unter Drogeneinfluss | Ley sobre Tráfico | Bußgeld und Maßnahmen gegen die Fahrerlaubnis |
Wie sieht es mit CBD aus?
Für CBD und THC gelten unterschiedliche Regeln.
Spanien erlaubt den Anbau zugelassener EU-Hanfsorten. Der Wert von 0,3 % THC ist der EU-Agrargrenzwert, der seit dem 1. Januar 2023 gilt; in spanischen Agrarhinweisen ist für manche Zwecke weiterhin von 0,2 % die Rede. Entscheidend ist jedoch ein anderer Punkt: Hanfanbau zur Gewinnung von Fasern oder Körnern ist genehmigungsfrei, doch der Anbau zur Gewinnung von CBD oder Cannabinoid-Extrakten aus der Blüte braucht eine Genehmigung der spanischen Arzneimittelbehörde AEMPS – unabhängig vom THC-Gehalt.
Was rechtmäßig verkauft werden darf, ist enger gefasst, als viele Shops vermuten lassen. CBD ist in der EU kein zugelassenes neuartiges Lebensmittel, deshalb darf CBD, das gegessen oder getrunken werden soll, nicht rechtmäßig als Lebensmittel vermarktet werden. Nach den Hinweisen der zuständigen Behörden gilt derzeit auch die kosmetische Verwendung von CBD aus der Blüte als nicht zulässig.
CBD-Blüten zum Rauchen sind die umstrittenste Kategorie überhaupt. Die Rechtsprechung ist gespalten: Manche Gerichte sprechen frei und stützen sich dabei auf das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union in der Sache Kanavape (C-663/18, 19. November 2020), während der Oberste Gerichtshof im Dezember 2022 eine Verurteilung bestätigt hat – mit der Begründung, dass Blütenstände ohne Genehmigung der AEMPS als Droge gelten. Razzien, Beschlagnahmen und Ladenschließungen gehen weiter und fallen von Region zu Region unterschiedlich aus, selbst wenn die Produkte wenig oder gar kein THC enthalten.
CBD-Öle, Cremes und andere Produkte, die nicht zum Rauchen bestimmt sind, werden weitaus seltener beanstandet.
Zwei aktuelle Änderungen, die Sie kennen sollten
Medizinisches Cannabis. Real Decreto 903/2025 vom 7. Oktober 2025, in Kraft seit dem 10. Oktober 2025, hat in Spanien den ersten Rechtsrahmen für medizinisches Cannabis geschaffen. Standardisierte Zubereitungen werden ausschließlich von Fachärztinnen und Fachärzten im Krankenhaus verschrieben und nur über Krankenhausapotheken abgegeben, und zwar für eine abschließende Liste von Indikationen wie Spastik bei Multipler Sklerose, therapieresistente Epilepsie, durch Chemotherapie ausgelöste Übelkeit und therapieresistente chronische Schmerzen. Blüten zum Verdampfen sind ausgenommen.
Private Fahrzeuge. Die Instrucción 7/2025 der Secretaría de Estado de Seguridad (Mai 2025) weist die Polizei an, Konsum oder Besitz im Inneren eines auf öffentlicher Straße geparkten Privatfahrzeugs nicht zu ahnden, weil es sich dabei nicht um einen "öffentlichen Ort" im Sinne von Artikel 36.16 handelt.
Bitte lesen Sie das aufmerksam, bevor Sie danach handeln: Das Cannabis- und CBD-Recht ändert sich in ganz Europa regelmäßig, und die Praxis der Behörden kann je nach Region unterschiedlich sein, selbst wenn der Gesetzestext gleich bleibt. Dieser Artikel gibt die Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Bevor Sie Produkte bestellen, damit reisen oder auf Grundlage dieser Informationen eine Entscheidung treffen, prüfen Sie den aktuellen Stand bitte selbst über eine offizielle Quelle, das nationale Gesetzblatt, das zuständige Ministerium oder eine zugelassene Anwältin oder einen zugelassenen Anwalt vor Ort, statt sich allein auf diese Seite oder auf eine einzelne andere Website zu verlassen. Dieser Artikel erläutert den rechtlichen Hintergrund; er ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Sie suchen CBD-Produkte, die den spanischen Vorschriften entsprechen? Canapuff liefert THC-freie CBD-Produkte nach Spanien. Sehen Sie sich die aktuelle Auswahl in unserer CBD-Kollektion an.









