THCp vs Delta 9: Welches Cannabinoid ist das Richtige für dich?

THCP vs Delta 9: Which Cannabinoid Is Right for You?
CBD Expert and content writer for Canapuff.

Pablo Vega

CBD Expert and content writer for Canapuff.

Inhaltsverzeichnis

Wenn du in letzter Zeit die Cannabinoid-Welt beobachtet hast, ist dir THCp bestimmt schon begegnet. Vape-Shops, Online-Dispensaries und Cannabis-Communities sprechen ständig über dieses Cannabinoid, das angeblich extrem stark sein soll. Das Problem: Viele Gespräche über THCp laufen nach dem Muster „das ist brutal stark“ – und enden mit einer Story, wie jemand komplett überfordert war.

Und dann ist da Delta 9 – das Cannabinoid, das fast jede:r kennt. Es gibt es seit Ewigkeiten, es ist gut erforscht und liefert ziemlich zuverlässig das, was man von THC erwartet. Aber was ist jetzt wirklich anders? Ist THCp nur Marketing oder steckt da echte Chemie dahinter? Schauen wir uns an, was THCp ist, wie es sich im Vergleich zu Delta 9 verhält und welches davon für dich besser passen könnte.

Was ist Delta 9? Der klassische Maßstab

Bevor wir THCp einordnen können, starten wir mit dem, was bekannt ist: Delta 9 THC.

Delta 9 ist das wichtigste psychoaktive Cannabinoid in der Cannabispflanze. Es sorgt für das „High“, das die meisten mit weed verbinden. Wenn jemand einfach „THC“ sagt, ist damit fast immer Delta 9 gemeint. Es ist der Maßstab, an dem die Stärke anderer Cannabinoide oft gemessen wird.

So funktioniert’s: Delta 9 hat eine Pentyl-Seitenkette – also fünf Kohlenstoffatome. Diese Kette beeinflusst, wie gut Delta 9 an CB1- und CB2-Rezeptoren bindet, also an die molekularen „Schlösser“ im Nervensystem, an denen Cannabinoide ihre Effekte auslösen.

Die Wirkungen von Delta 9 sind für viele Cannabis-User vertraut:

  • Glücksgefühl und Entspannung
  • veränderte Wahrnehmung und Zeitgefühl
  • mehr Appetit
  • mögliche Angst oder Paranoia (vor allem bei höheren Dosen)
  • Dauer meist 2–4 Stunden

Wenn wir über klassisches Delta 9 weed sprechen: genau das ist es – die natürlich vorkommende, zentrale psychoaktive Verbindung in Cannabis.

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Was ist THCp? Der neue Power-Player

Kommen wir zum Neuling: THCp, kurz für Tetrahydrocannabiphorol.

THCp wurde 2019 erstmals von italienischen Forschern als Naturstoff isoliert. Vorher war es in der Forschung zwar synthetisch bekannt, aber man hatte es nicht in echten Cannabis-Pflanzen nachgewiesen. Und ja: Es kommt tatsächlich natürlich vor – allerdings nur in winzigen Mengen.

Der entscheidende Unterschied zwischen THCp und Delta 9 steckt in einem molekularen Detail: der Alkyl-Seitenkette. Während Delta 9 fünf Kohlenstoffatome hat, sind es bei THCp sieben. Das klingt nach einer kleinen Veränderung, kann aber einen großen Unterschied machen, weil es die Interaktion mit Cannabinoid-Rezeptoren deutlich beeinflusst.

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THCp vs Delta 9: Der Unterschied bei der Stärke

Jetzt wird’s spannend, denn der Vergleich THCp vs Delta 9 ist genau der Punkt, der den Hype auslöst.

Die Sache mit der Bindungsaffinität

In Laborstudien zeigte THCp eine deutlich stärkere Bindungsaffinität zu CB1-Rezeptoren als Delta 9 – teils wird von etwa 33-fach gesprochen. Wichtig: Das bedeutet nicht, dass THCp dich automatisch „33-mal mehr high“ macht. Es heißt, dass THCp effizienter an diese Rezeptoren bindet und dadurch stärkere Effekte auslösen kann.

In der Praxis berichten viele erfahrene Nutzer, dass sich THCp eher 3–5-mal potenter anfühlen kann als Delta 9 – manche sprechen sogar von bis zu 10-mal, je nach Produkt und Dosis. Außerdem gibt es Hinweise, dass THCp länger wirken kann: oft 4–6+ Stunden, während Delta 9 typischerweise 2–4 Stunden anhält.

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Dosierung: Hier wird der Unterschied greifbar

Bei der Dosierung zeigt sich der Unterschied zwischen THCp und Delta 9 besonders deutlich:

Delta 9 Dosierung: Viele finden wirksame Dosen im Bereich von 5–10 mg.

THCp Dosierung: Wirksame Dosen liegen oft zwischen 0,3–2 mg – manchmal sogar darunter.

Das ist ein großer Unterschied. Du brauchst im Verhältnis deutlich weniger THCp, um eine Wirkung zu spüren, die sich mit Delta 9 vergleichen lässt. Genau deshalb wird THCp als „unglaublich stark“ beschrieben.

THCp vs Delta 9: Wirkungen im Vergleich

Qualitativ ähneln sich die Wirkungen von THCp und Delta 9: Beide können ein klassisches THC-Erlebnis auslösen. Der größte Unterschied liegt meist in Intensität, Verlauf und Dauer.

Delta 9 Wirkungen: Das vertraute High

Delta 9 gilt für viele als relativ gut einschätzbar:

  • sanfter Beginn über 15–45 Minuten
  • ausgewogenes High mit mentalen und körperlichen Anteilen
  • euphorisch, kombiniert mit Entspannung
  • Peak nach etwa 1–2 Stunden
  • Gesamtdauer meist 2–4 Stunden

Viele beschreiben Delta 9 als vergleichsweise gut steuerbar – besonders, wenn du Erfahrung hast.

THCp Wirkungen: Intensiver und „ganzkörperlich“

THCp wird häufig als deutlich heftiger beschrieben:

  • langsamerer Beginn (20–60 Minuten), dann spürbar anziehend
  • sehr intensives High, das manche als überwältigend empfinden
  • starke Euphorie, später oft tiefe körperliche Entspannung
  • Peak kann 3–4 Stunden „stehen“
  • Gesamtdauer oft 4–6+ Stunden, teils länger

Viele Erfahrungsberichte sprechen von „intensiv“ und „nichts für Einsteiger“. Es gibt Berichte, in denen selbst erfahrene Nutzer unangenehme Reaktionen hatten, weil sie die Stärke unterschätzt haben.

THCp Gummibärchen vs Delta 9 Gummibärchen: Die Edible-Erfahrung

Der Vergleich ist besonders wichtig, weil Edibles eine der häufigsten Konsumformen sind.

Delta 9 Gummibärchen-Erfahrung

Delta 9 Gummibärchen gelten für viele als gut planbar:

  • typische Dosis: 5–10 mg pro Gummibärchen
  • Wirkungseintritt: 30 Minuten bis 2 Stunden
  • die Wirkung baut sich meist langsam auf und erreicht ein Plateau
  • Dauer: 4–8 Stunden
  • du kannst dich langsam herantasten und anpassen

Viele empfinden Delta 9 Gummibärchen als handhabbar, solange die Dosis stimmt.

THCp Gummibärchen-Erfahrung

THCp Gummibärchen ticken oft anders:

  • typische Dosis: 2–5 mg (deutlich weniger als bei Delta 9)
  • Wirkungseintritt: 1–2 Stunden
  • die Intensität kann dann schnell deutlich zunehmen
  • Dauer: 6–12+ Stunden (oft länger als bei klassischen Edibles)
  • viele unterschätzen die Stärke und dosieren zu hoch

Das Risiko: Die Zahlen wirken klein – und genau das kann zu falscher Einschätzung führen. Wenn es dann „kommt“, ist es oft zu spät, um zu korrigieren.

THCp Vape vs Delta 9 Vape: Inhalationsmethoden

Beim Vapen zeigen sich ebenfalls klare Unterschiede.

Delta 9 vapen

  • schneller Wirkungseintritt: 5–15 Minuten
  • du kannst besser dosieren (ein Zug, Wirkung abwarten, dann entscheiden)
  • Peak relativ schnell, danach meist zügiges Abklingen
  • Gesamtdauer: 1–3 Stunden
  • das Erlebnis ist vergleichsweise gut steuerbar

THCp vapen

  • schneller als Edibles, aber oft nicht „sofort“: 10–20 Minuten
  • verlockend, nachzulegen, weil es am Anfang mild wirken kann
  • Peak nach 1–2 Stunden, aber mit deutlich höherer Intensität
  • Gesamtdauer: 3–6+ Stunden
  • viele berichten, dass schon ein kleiner Zug mehr als genug war

Gerade bei THCp-Vapes ist Geduld wichtig: Der Start kann unterschätzt werden, die Steigerung später aber heftig ausfallen.

THCp Blüte und Delta 9 Blüte: Unterschiede beim Rauchen

Auch bei Blüten gibt es klare Unterschiede.

Delta 9 Blüte: klassische Cannabisblüte, häufig mit 15–25 % THC. Konsum wie „normales“ weed.

THCp Blüte: meist Hanfblüte, die mit THCp-Destillat behandelt wird. Da THCp natürlich selten ist, wird kommerzielle THCp-Blüte in der Regel so hergestellt.

Der praktische Haken: Du erkennst die Stärke einer THCp-Blüte nicht am Aussehen. Sie kann wie „normale“ Blüte wirken, aber deutlich stärker ausfallen.

THCp Edibles und Delta 9 Edibles: Format-Vergleich

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Hier sind die Edible-Optionen im Überblick:

Delta 9 Edibles verfügbar

  • Delta 9 Gummibärchen: vorhersehbar, gut dosierbar
  • Delta 9 THC Cookies: gleichmäßige Dosierung, bekanntes Format
  • THC Brownies: Wohlfühl-Format, verlässliche Wirkung
  • THC Shots: schnell wirkendes Liquid-Format

THCp Edibles verfügbar

  • THCp Gummibärchen: kleine Dosen, überraschend stark
  • THCp Edibles in verschiedenen Formaten

Der Kernpunkt: Delta 9 Edibles entsprechen meist dem, was viele von Cannabis-Edibles erwarten. THCp Edibles verlangen deutlich mehr Vorsicht bei der Dosierung.

Die Sicherheitsfrage: Ist THCp riskanter als Delta 9?

Das ist ein wichtiger Punkt, besonders wenn du gesundheitsbewusst bist.

Delta 9 Sicherheitsprofil

Delta 9 ist gut erforscht. Bekannte Risiken sind:

  • Angst und Paranoia bei hohen Dosen
  • Beeinträchtigung von Kognition und Kurzzeitgedächtnis
  • Potenzial für Abhängigkeit
  • Atemwegsprobleme beim Rauchen
  • für viele erfahrene Nutzer insgesamt gut einschätzbar

THCp Sicherheitsprofil

THCp ist deutlich neuer und weniger erforscht. Erste Hinweise zeigen, dass die extreme Potenz ein reales Risiko sein kann:

  • es gibt einen dokumentierten Fallbericht, in dem ein regelmäßiger THC-Nutzer nach 8 mg THCp psychotische Symptome und suizidale Gedanken entwickelte
  • durch die hohe Potenz ist eine Überdosierung im Verhältnis zur eigenen Toleranz leicht möglich
  • die Wirkung kann selbst für erfahrene Nutzer zu intensiv sein
  • die längere Dauer kann unangenehme Zustände verlängern
  • die Datenlage zur Sicherheit ist insgesamt dünn

Unterm Strich: THCp kann ein höheres Risiko für unerwünschte Reaktionen bedeuten – besonders, wenn du nicht sehr erfahren mit hochpotenten THC-Produkten bist.

Wer sollte was nehmen? Ein praktischer Leitfaden

Delta 9 ist besser, wenn du willst:

  • vorhersehbare Wirkungen, die du besser steuern kannst
  • ein Cannabinoid mit vielen Erfahrungswerten
  • mehr Flexibilität bei der Dosierung
  • eine kürzere, planbarere Wirkungsdauer
  • eine breitere medizinische Datenlage
  • nicht komplett „aus dem Alltag“ raus sein

THCp ist eher nur für:

  • erfahrene Cannabis-Nutzer mit wirklich hoher Toleranz
  • Menschen, die bewusst maximale Intensität suchen
  • Leute, die Cannabinoide gut einordnen können
  • Situationen, in denen extreme Potenz tatsächlich gewünscht ist
  • nicht für Anfänger, nicht für Gelegenheitsnutzer, nicht zum „mal testen“

Wenn du überlegst, womit du starten solltest, ist Delta 9 für die meisten die vernünftigere Wahl. THCp ist eher etwas für Leute, die Delta 9 sehr gut kennen und gezielt etwas deutlich Stärkeres suchen.

Potenz im Kontext verstehen

Wichtig ist: Es geht nicht nur um rohe Potenzwerte, sondern darum, wie gut sich ein Cannabinoid im Alltag handhaben lässt.

Delta 9 kann sehr stark sein – und die meisten spüren es deutlich. Gleichzeitig ist es oft besser kontrollierbar: du kannst dosieren, die Wirkung einschätzen und – je nach Dosis – eher noch funktionstüchtig bleiben.

THCp wird dagegen häufig so beschrieben, als würde es dir diese „Steuerbarkeit“ leichter nehmen. Genau diese überwältigende Intensität ist ein Grund, warum manche erfahrene Nutzer THCp schwer genießen können.

Wo du das richtig erleben kannst

Wenn du Lust hast, diese Cannabinoide auszuprobieren, bietet Canapuff eine Auswahl an klar dosierten Produkten:

Delta 9 Optionen:

THCp Optionen (für erfahrene Nutzer):

Für allgemeine Infos zu Cannabinoiden:

Alle Produkte bei Canapuff sind lab-tested und klar dosiert, damit du besser einschätzen kannst, was du konsumierst.

Fazit: THCp vs Delta 9

Delta 9 THC ist das etablierte, gut verstandene Cannabinoid. Es liefert ein zuverlässig starkes High, das viele erfahrene Nutzer seit Jahrzehnten kennen.

THCp ist deutlich potenter, insgesamt weniger erforscht und kann Wirkungen erzeugen, die selbst erfahrene Nutzer als zu intensiv oder unangenehm empfinden.

Wenn du dich zwischen beiden entscheiden willst:

  • Delta 9: die clevere Wahl für fast alle
  • THCp: eher nur für Menschen, die bewusst extreme Potenz suchen und die Risiken kennen

Für ausführlichere Infos zur Cannabinoid-Wissenschaft und Wirkungen kannst du in die umfassende Cannabinoid-Übersicht auf Wikipedia schauen oder in Gesundheitsressourcen zur Cannabis-Pharmakologie stöbern.

FAQs

Ist Delta 9 wirklich legal?

Das hängt davon ab, wo du wohnst. In den USA befindet sich Delta-9-THC aus Hanf (mit weniger als 0,3 % THC nach Trockengewicht) auf Bundesebene in einer rechtlichen Grauzone, obwohl viele Bundesstaaten es verbieten. Delta 9 aus Cannabis-Pflanzen ist auf Bundesebene weiterhin illegal, aber in Bundesstaaten mit Freizeit-Legalisierung erlaubt. Schau immer zuerst nach den lokalen Gesetzen, bevor du etwas kaufst.

Kannst du Delta 9 und THCp mischen?

Technisch ja, aber es ist riskant. Die Kombination erhöht die Gesamtpotenz und das Risiko für unerwünschte Wirkungen deutlich. Selbst erfahrene Nutzer berichten, dass das Mischen schnell überwältigend werden kann. Viele raten deshalb davon ab.

Wie lange bleibt THCp in deinem Körper?

THCp-Metaboliten sind im Urin ähnlich lange nachweisbar wie Delta-9-THC – potenziell 3 bis 30 Tage, je nach Konsumhäufigkeit und Stoffwechsel. Das bedeutet auch: THCp kann bei Standard-Drogentests angezeigt werden. Wenn du getestet wirst, solltest du THCp komplett meiden.

Warum ist THCp so viel potenter?

Die sieben Kohlenstoffatome lange Alkyl-Seitenkette bei THCp (im Vergleich zur fünf Kohlenstoffatome langen Kette bei Delta 9) sorgt dafür, dass THCp effizienter an CB1-Rezeptoren bindet. Diese höhere Bindungsaffinität kann zu intensiveren psychoaktiven Wirkungen führen – das ist die einfache molekulare Erklärung für den Potenzunterschied.

Sind THCp vapes sicherer als THCp Gummibärchen?

Keines von beiden ist wirklich „sicher“ – THCp solltest du grundsätzlich sehr vorsichtig behandeln. Vapes erlauben aber oft mehr Dosierkontrolle, weil du einen Zug nehmen und dann stoppen kannst. Gummibärchen sind riskanter, weil die Wirkung erst nach 1–2 Stunden einsetzen kann und viele zu früh nachlegen. Wenn du THCp überhaupt ausprobieren willst, bietet vapen meist etwas mehr Kontrolle.

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