Inhaltsverzeichnis
- Wie fühlt es sich an, High zu sein? Die direkten körperlichen Empfindungen
- Wie fühlt es sich mental und emotional an, High zu werden?
- Der Zeitverlauf: Phasen des High-Seins
- Warum fühle ich mich High, obwohl ich es nicht bin? Unerwartete Empfindungen erklärt
- High-Gedanken: Die typischen Denkmuster
- Unterschiede: Warum sich High für jeden anders anfühlt
- Die Wissenschaft: Warum bestimmte Wirkungen auftreten
- Häufige Fragen
Wie fühlt es sich an, High zu sein? Die Antwort hängt von Deiner individuellen Toleranz, der THC-Stärke, der Konsummethode und Deiner eigenen Neurochemie ab. Die meisten beschreiben das Erlebnis als Mischung aus Euphorie, Entspannung, veränderter Sinneswahrnehmung und Zeitgefühl. Wenn Du Dich fragst, wie es sich anfühlt, High zu sein, reicht die Realität von mild Entspannung und gesteigerter Kreativität bis hin zu tiefer Nachdenklichkeit und körperlicher Schwere. Zu wissen, wie es sich anfühlt, High zu werden, hilft Dir, die richtigen Erwartungen zu setzen, passende Produkte auszuwählen und zu erkennen, wann Wirkungen unangenehm oder problematisch werden.
Das Gefühl, High zu sein, entsteht, wenn THC an CB1-Rezeptoren im Gehirn bindet, die Dopaminausschüttung anregt und die Kommunikation der Nervenzellen verändert. Dieser neurologische Prozess sorgt für deutliche mentale und körperliche Wirkungen, die sich im Verlauf verändern – vom ersten Einsetzen über den Höhepunkt der Wirkungen bis zum langsamen Abklingen.

Wie fühlt es sich an, High zu sein? Die direkten körperlichen Empfindungen
Beginn und erste Empfindungen
Wenn Du Cannabis konsumierst, hängen die ersten Empfindungen von der Konsummethode ab. Beim Rauchen oder Vapen setzen Wirkungen meist nach 2-10 Minuten ein. Bei Edibles verspürst Du die Wirkung verzögert, meist 30-60 Minuten nach der Einnahme. Das allererste Gefühl bleibt oft unbemerkt – eine subtile Veränderung, die Dich innehalten lässt und merken lässt, dass sich etwas tut.
Typische Rückmeldungen von Nutzer:innen:
- Ein light, kribbelndes Gefühl hinter den Augen oder auf der Stirn
- mild Schwere in den Gliedmaßen
- Ein leichter Kopfrausch oder Kribbeln
- Plötzliches Bewusstsein für Deinen Herzschlag
- Trockener Mund (Cottonmouth)
- Leichte Schwindelgefühle oder Benommenheit
Diese Anfangsphase dauert 10-15 Minuten. In dieser Zeit nimmst Du den Übergang wahr, bist aber noch nicht voll im High-Zustand. Wie fühlt es sich an, High zu sein, in dieser Phase? Die meisten beschreiben es als erwartungsvoll – Du merkst, dass Wirkungen einsetzen, aber die volle Intensität ist noch nicht erreicht.
Körperliche Empfindungen auf dem Höhepunkt
Wenn der THC-Spiegel im Blut seinen Höhepunkt erreicht, werden die körperlichen Empfindungen intensiver. Wie fühlt es sich an, High zu werden, wenn der Höhepunkt erreicht ist?
Körperempfindungen:
- Allgemeine Schwere oder ein beschwertes Gefühl im ganzen Körper
- Muskelentspannung, besonders im Nacken, in den Schultern und im Rücken
- Ein schwebendes oder schwereloses Gefühl (oft „Body High“ genannt)
- Kribbeln in Händen und Füßen
- Gesteigerte Empfindlichkeit bei Berührungen
- Verminderte Schmerzempfindung
Energielevel: Manche berichten von mehr körperlicher Energie und Unruhe, andere erleben das typische Couch-Lock – also keine Lust oder Fähigkeit, sich zu bewegen. Das hängt stark von der Strain-Art und Deiner individuellen Reaktion ab. Sativa-dominierte Strains sorgen meist für mehr Energie, während Indica-dominierte Strains schwerere, sedierende Wirkungen auslösen.
Veränderungen im vegetativen Nervensystem:
- Erhöhter Puls (5-20 Schläge pro Minute mehr)
- Trockene Augen
- Trockener Mund
- Leichtes Zittern oder Beben (meist dezent)
- Veränderter Appetit (meist gesteigert)
Der körperliche Teil des High-Seins spiegelt den Einfluss von THC auf das Endocannabinoid-System wider, das Schmerz, Appetit und Bewegungskoordination steuert.
Wie fühlt es sich mental und emotional an, High zu werden?
Kognitive und mentale Wirkungen
Die mentalen Aspekte davon, wie es sich anfühlt, High zu sein, stehen oft im Vordergrund. Wenn Du rauchst oder vapest und der Höhepunkt erreicht ist, berichten Nutzer:innen typischerweise:
Euphorie und Stimmungsaufhellung:Ein Gefühl von Wohlbefinden, Zufriedenheit und Glück prägt die hauptsächlichen mentalen Wirkung. Diese Euphorie entsteht, weil THC die Dopaminausschüttung im Belohnungszentrum des Gehirns anregt. Die Intensität variiert – manche erleben nur eine leichte Stimmungsverbesserung, andere tiefe Freude und Glücksgefühle.
Veränderte Denkweisen:Deine Gedanken laufen anders ab. Sie sind weniger linear, springen zwischen Themen hin und her, wirken dabei aber trotzdem logisch. Viele beschreiben das als „im eigenen Kopf sein“ oder „nachdenklich“.
Gesteigerte Kreativität:Viele berichten von mehr kreativen Ideen und ungewöhnlichen Verknüpfungen. Künstler:innen, Musiker:innen und Autor:innen nutzen Cannabis oft, um kreative Blockaden zu überwinden, weil der entspannte Denkstil neue Verbindungen und Ideen ermöglicht.
Beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis:Das häufigste kognitive Wirkung ist ein schwächeres Kurzzeitgedächtnis. Du vergisst vielleicht mitten im Satz, was Du sagen wolltest, verlierst das Zeitgefühl oder kannst Dich an eben Gesagtes nicht erinnern. Dieses Wirkung verschwindet meist wieder, wenn das THC nachlässt.
Verändertes Zeitempfinden:Minuten fühlen sich wie Stunden an, Stunden vergehen wie Minuten. Diese Zeitverzerrung ist eines der auffälligsten Merkmale des High-Seins und wird von Nutzer:innen immer wieder beschrieben.
Verstärkte Sinneswahrnehmung:Farben wirken intensiver, Musik klingt komplexer und emotionaler, Essen schmeckt Intense. Diese Sinnesverstärkung trägt stark dazu bei, warum viele Cannabis genießen – die Welt wirkt spannender und vielschichtiger.
Emotionale Erfahrung
Die emotionale Seite davon, wie es sich anfühlt, High zu sein, ist sehr unterschiedlich:
Positive Gefühle:
- Entspannung und Leichtigkeit
- Heiterkeit und Lachanfälle (manchmal unkontrollierbar)
- Soziale Wärme und mehr Verbundenheit mit anderen
- Innere Ruhe oder philosophische Gedanken
- Mehr Empathie und emotionale Offenheit
Mögliche negative Gefühle:Nicht alle Emotionen sind angenehm. Unerfahrene Nutzer:innen oder bei zu hoher Dosis können auftreten:
- Angst oder Panik
- Paranoia (das Gefühl, beobachtet oder beurteilt zu werden)
- Rasende, überwältigende Gedanken
- Reizbarkeit
- Niedergeschlagenheit
Diese negativen Gefühle hängen meist damit zusammen, dass Du mehr konsumiert hast, als Dir guttut. Zu wissen, wie es sich anfühlt, High zu werden, wenn es unangenehm wird, hilft Dir, eine Überdosierung zu erkennen und richtig zu reagieren.
Der Zeitverlauf: Phasen des High-Seins
Phase 1: Vor-High (0-5 Minuten)
Du hast gerade Cannabis geraucht, gevaped oder gegessen. Noch passiert nichts – es ist reine Erwartung. Dein Körper hat noch nicht genug THC aufgenommen, damit Wirkungen einsetzen, aber Deine Erwartungshaltung und Stimmung beeinflussen schon Deine Wahrnehmung.
Phase 2: Erste Wirkung (5-15 Minuten)
Die ersten subtilen Empfindungen tauchen auf. Ein leichtes Kribbeln im Kopf, kleine Veränderungen in der Wahrnehmung, das Gefühl, dass sich etwas verändert. Du nimmst deinen Körper und deine Umgebung viel intensiver wahr. Diese Phase ist die Schwelle – du bist noch nicht ganz High, aber du bist auf dem Weg dorthin.
Phase 3: Aufbauphase (15–30 Minuten)
Wirkungen werden deutlich stärker. Das High ist jetzt eindeutig spürbar. Deine Gedanken verändern sich, Empfindungen werden intensiver und das typische "High"-Gefühl wird Clear. In diesem Moment merken die meisten: "Jetzt bin ich definitiv High."
Phase 4: Höhepunkt der Wirkungen (30–90 Minuten)
Jetzt bist du voll High. Mentale und körperliche Wirkungen erreichen ihr Maximum. Die Zeit vergeht gefühlt anders, Euphorie ist am stärksten und die Sinneseindrücke sind am intensivsten. Für die meisten fühlt sich das High jetzt am Intensesten und typischsten an.
Phase 5: Plateau (1–3 Stunden)
Wirkungen bleiben auf einem High Level, ohne weiter zuzunehmen. Du gewöhnst dich an das High und es fühlt sich langsam "normal" an – was ein spannender Aspekt daran ist, wie sich High anfühlt: Die Intensität wird zum Hintergrundrauschen.
Phase 6: Abklingen (3–4+ Stunden)
Der THC-Spiegel sinkt langsam. Wirkungen lassen nach und verschwinden allmählich. Die geistige Benommenheit verschwindet zuerst, dann die körperlichen Effekte. Viele haben in dieser Phase mild Hunger und werden zunehmend entspannter.
Phase 7: Nachwirkung (4–8+ Stunden)
Ein paar Wirkungen sind noch da, aber du bist nicht mehr wirklich High. Eine mild Euphorie und Entspannung können noch bleiben. Manche fühlen sich müde oder Sleepy, je weiter das Runterkommen voranschreitet.
Dieser Ablauf kann je nach Konsumart stark variieren. Beim Rauchen/Vapen läuft es meist so ab, während Edibles das Ganze deutlich verlängern – der Wirkungseintritt verzögert sich um 30–90 Minuten, hält aber dafür 6–8+ Stunden an.

Warum fühle ich mich High, obwohl ich es nicht bin? Unerwartete Empfindungen erklärt
Falsche Highs und Placebo-Wirkungen
Manche berichten, dass sie sich High fühlen, obwohl sie kein Cannabis konsumiert haben. Das passiert, weil:
Placebo-Wirkung: Erwartungen beeinflussen die Wahrnehmung stark. Wenn du glaubst, gleich High zu werden, kann dein Gehirn normale Empfindungen als Anzeichen für einen Rausch deuten. Dieser Wirkung ist sogar wissenschaftlich belegt – Menschen, die in Studien Placebo-Cannabis bekommen, berichten oft echte High-Gefühle.
Panikbedingte Symptome: Angst kann Symptome auslösen, die einem Cannabis-Rausch ähneln – Herzrasen, Schwindel, Entfremdungsgefühle, veränderte Wahrnehmung. Wer beim Konsum von Cannabis ängstlich ist, deutet diese Symptome oft als Zeichen, High zu sein.
Verwirrung durch Kontakt-High: Passivrauchen von Cannabis kann zu einer leichten THC-Aufnahme führen und subtile Wirkungen auslösen. In geschlossenen Räumen kann das zu light Rausch führen, den viele für einen Placebo-Effekt halten, obwohl tatsächlich etwas THC aufgenommen wurde.
Körperliche Empfindungen als High gedeutet: Normale Empfindungen – leichter Schwindel beim schnellen Aufstehen, Müdigkeit oder Hunger – werden als High interpretiert, weil du besonders auf Anzeichen eines Rauschs achtest (Focused).
High-Gedanken: Die typischen Denkmuster
High-Gedanken sind einer der spannendsten Aspekte daran, wie sich High anfühlt. Diese typischen Denkmuster sind zum Beispiel:
Gedankenschleifen: Du kommst immer wieder auf denselben Gedanken oder dasselbe Gesprächsthema zurück und drehst dich gedanklich im Kreis.
Abschweifendes Denken: Jeder Gedanke löst neue Assoziationen aus, die dich vom ursprünglichen Thema wegführen – du folgst einer Kette loser Verknüpfungen.
Verwechslung von Tiefgründigem und Banalem: Alltägliche Beobachtungen wirken plötzlich total bedeutungsvoll ("Schon komisch, dass wir sie 'Finger' nennen, aber nicht 'Zehen'?"). Gleichzeitig erscheinen eigentlich wichtige Dinge unwichtig.
Wahrnehmungs-Metaphern: Gedanken oder Empfindungen werden als Farben, Texturen oder räumliche Beziehungen wahrgenommen, nicht nur als abstrakte Infos.
Hyperfokus: Trotz allgemeiner Benommenheit kannst du dich extrem auf bestimmte Dinge konzentrieren – Musik, Gespräche, Essen – mit Intense Aufmerksamkeit.
Diese High-Gedanken sind eines der bekanntesten Merkmale von Cannabis. Sie verschwinden meist komplett, wenn du wieder nüchtern bist – manchmal ist dir dann peinlich, was dir vorher so tiefgründig vorkam.
Unterschiede: Warum sich High für jeden anders anfühlt
Toleranz-Wirkungen
Regelmäßige Nutzer erleben ganz andere Wirkungen als Gelegenheitskonsumenten bei gleicher Menge. Wie sich High anfühlt, verändert sich stark mit wachsender Toleranz:
Niedrige Toleranz (Anfänger): Deutliche Wirkungen schon bei kleinen Mengen, oft mit strong Euphorie, starken Veränderungen im Denken und möglicher Unruhe
Mittlere Toleranz (regelmäßige Nutzer): Spürbare, aber gut kontrollierbare Wirkungen, klarerer Kopf, weniger unangenehme Effekte
High-Toleranz (häufige Nutzer): Kaum subjektive Wirkungen trotz hoher THC-Mengen; viele sagen, sie fühlen sich nicht mehr High, bemerken aber funktionale Verbesserungen (besserer Schlaf, weniger Schmerzen usw.)
Diese Anpassung erklärt, warum Vielkonsumenten täglich 500+ mg THC nehmen können und trotzdem funktionieren – ihr Nervensystem hat sich daran gewöhnt.
Strain-Unterschiede
Die genaue Cannabis-Strain beeinflusst stark, wie sich High anfühlt:
Sativa-dominierte Strains:
- Euphorischer und anregender
- Besserer Fokus und mehr Kreativität
- Kann bei höheren Dosen Unruhe auslösen
- Ideal für tagsüber
- Mehr mentale als körperliche Wirkungen
Indica-dominierte Strains:
- Relaxing und entspannender
- Couch-Lock ist häufig
- Bessere Schmerzlinderung
- Besser für abends/nachts
- Mehr körperliche als mentale Wirkungen
Balanced Strains (50/50 Indica/Sativa):
- Ausgewogene Wirkungen – mental und körperlich
- Weniger Risiko für Unruhe
- Vielseitiger für verschiedene Nutzer
Auch das Verhältnis von THC zu CBD spielt eine große Rolle. CBD dämpft die psychoaktiven Wirkungen von THC und verringert das Risiko von Unruhe und Paranoia. Strains mit mehr CBD wirken anders als Pure THC-Produkte.
Einfluss der Konsumart
Wie sich High anfühlt, hängt stark davon ab, wie du konsumierst:
Rauchen/Vapen:
- Schneller Wirkungseintritt (2-10 Minuten)
- Intense aber kürzere Wirkungsdauer (2-4 Stunden)
- Stärkerer Peak Wirkungen
- Bessere Dosiskontrolle (mit jedem puff anpassen)
Edibles:
- Verzögerter Wirkungseintritt (30-90 Minuten)
- Längere Wirkungsdauer (6-8+ Stunden)
- Fühlt sich oft Intense an wegen Umwandlung zu 11-Hydroxy-THC
- Schwierige Dosiskontrolle (kann nach dem Konsum nicht mehr angepasst werden)
- "Couch-Lock" kommt häufiger vor
Tinkturen:
- Mittlerer Wirkungseintritt (15-30 Minuten)
- Mittlere Wirkungsdauer (4-6 Stunden)
- Gute Dosiskontrolle mit Pipetten
- Sublinguale Aufnahme schneller als bei Edibles
Konzentrate/Dabs:
- Nahezu sofortiger Wirkungseintritt
- Sehr Intense Wirkungen
- Kürzere Wirkungsdauer
- Erfordert Toleranz und vorsichtige Dosierung
Bei Canapuff's Vape Kartusche Kollektion setzen Wirkungen meist innerhalb von Minuten ein und erreichen ihr Maximum nach 15-30 Minuten, was eine relativ schnelle Rückmeldung gibt und es ermöglicht, die Dosierung gut zu steuern.
Die Wissenschaft: Warum bestimmte Wirkungen auftreten
THC und der CB1-Rezeptor
Wenn Du Cannabis konsumierst, überquert THC die Blut-Hirn-Schranke und bindet an CB1-Rezeptoren – das sind Rezeptorstellen im gesamten Nervensystem. Diese Bindung löst eine Reihe neurologischer Veränderungen aus:
- Dopaminfreisetzung: THC sorgt für die Ausschüttung von Dopamin im Belohnungszentrum und erzeugt so Euphorie
- Veränderte Neurotransmission: Die Kommunikation zwischen Nervenzellen ändert sich und beeinflusst die kognitive Funktion
- Temporallappen-Wirkungen: Die Zeitwahrnehmung verändert sich im Hippocampus und den Temporallappen
- Sinnesverarbeitung: Veränderungen im sensorischen Kortex verstärken die Wahrnehmung
- Einfluss auf den Motorkortex: Veränderungen in bewegungsbezogenen Hirnarealen erklären die Beeinträchtigung der Koordination
Dieses Rezeptorsystem hat sich entwickelt, um auf Endocannabinoide zu reagieren – körpereigene Natural Cannabis-ähnliche Stoffe. THC kapert dieses System quasi, weshalb Wirkungen so vielfältig auftreten.
Für wissenschaftliche Infos zur Cannabis-Pharmakologie siehe Wikipedias THC-Wirkungen-Übersicht.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis man nach dem Rauchen High spürt?
Wirkungen treten meist 2-10 Minuten nach dem Rauchen oder Vapen auf. Manche erfahrene Nutzer merken Wirkungen schon nach 1-2 Minuten, bei anderen dauert es bis zu 15 Minuten. Der Peak der Wirkungen kommt nach 15-30 Minuten. Dieser schnelle Wirkungseintritt macht es möglich, die Dosis schrittweise zu erhöhen und zu stoppen, sobald die gewünschten Wirkungen erreicht sind.
Verändert sich das Gefühl, High zu sein, am nächsten Tag?
Das psychische Erleben von High klingt innerhalb von 4-8 Stunden komplett ab. Allerdings können einige kognitive Wirkungen länger anhalten: leichte Gedächtnisprobleme, langsamere Reaktionen oder mild Benommenheit können 12-24 Stunden nach dem Konsum bleiben, besonders bei Heavy Edible-Nutzung. Das subjektive "High"-Gefühl verschwindet aber meist recht schnell.
Kann man eine Toleranz gegenüber dem High-Gefühl entwickeln?
Ja, auf jeden Fall. Regelmäßige Nutzer spüren das subjektive High-Gefühl immer weniger, obwohl sie die gleiche THC-Menge konsumieren. Interessanterweise entwickelt sich die Toleranz gegenüber dem euphorischen "High" schneller als gegenüber schmerzlindernden oder anderen Wirkungen. Viele konsumieren weiter, um die Effekte zu erreichen, die sie ursprünglich wegen der Euphorie gesucht haben.
Warum spüren manche beim ersten Mal kaum High?
Viele Erstkonsumenten berichten von kaum spürbaren Wirkungen, was Forscher auf "umgekehrte Toleranz" oder fehlende Erfahrung zurückführen. Nutzer erkennen die ersten Wirkungen oft nicht als High, weil ihnen das Muster fehlt. Oder sie müssen erst die richtige "Rauchtechnik" lernen – ineffizientes Rauchen verringert die THC-Aufnahme. Meist sind die Wirkungen beim zweiten oder dritten Mal deutlich stärker.
Wie fühlt sich ein schlechter High an und was kann ich dagegen tun?
Ein schlechter High äußert sich durch Angst, Paranoia, Panik oder Halluzinationen. Was hilft: Geh an einen sicheren, vertrauten Ort mit Leuten, denen Du vertraust; erinnere Dich, dass Wirkungen vorübergehend sind und wieder weggehen; trinke genug und iss light Essen; nutze CBD, falls vorhanden (das kann THC-bedingte Unruhe mindern); probiere Entspannungstechniken oder Deep-Atmung. Wirkungen verschwinden meist nach ein paar Stunden von selbst. Bei schweren Panikattacken oder körperlichen Symptomen (Brustschmerzen, Krampfanfälle) solltest Du einen Notarzt rufen.
Warum fühle ich mich High, obwohl ich nicht geraucht habe?
Es gibt mehrere Erklärungen: Placebo-Wirkung (Erwartung erzeugt das Gefühl von High), Passivrauchen in geschlossenen Räumen (kann genug THC enthalten für leichte Wirkungen), Angstgefühle, die wie ein Rausch wirken, oder falsch interpretierte normale Körperempfindungen. Seltener hast Du vielleicht unwissentlich Edibles konsumiert oder mehr als gedacht, mit verzögertem Wirkungseintritt.
Fühlt sich das High-Gefühl bei Männern und Frauen unterschiedlich an?
Studien deuten auf Unterschiede hin. Frauen erleben bei gleicher Dosis oft stärkere Wirkungen, was an Körperzusammensetzung und Stoffwechsel liegt. Auch der Zeitpunkt im Zyklus kann die Empfindlichkeit beeinflussen. Aber die individuellen Unterschiede sind größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern – manche Frauen spüren weniger Wirkungen als manche Männer bei gleicher Dosis. Persönliche Toleranz und Körperchemie sind wichtiger als das Geschlecht.
Kann man eine Überdosis Cannabis nehmen und wie fühlt sich das an?
Eine Cannabis-Überdosis ist körperlich nicht tödlich, aber psychisch sehr unangenehm. Zu viel THC kann starke Angst, Paranoia, Halluzinationen, Herzrasen und manchmal psychotische Symptome auslösen. Was hilft: Mach Dir klar, dass keine Lebensgefahr besteht; geh an einen sicheren Ort; konzentriere Dich auf Deine Atmung; nutze CBD oder CBD-haltige Produkte, falls vorhanden; suche nur bei schweren körperlichen Symptomen einen Arzt auf. Mit Erfahrung und Toleranz sinkt das Risiko deutlich.
Wie unterscheidet sich das High-Gefühl bei Strains mit unterschiedlichem THC-Gehalt?
Ein 20%-THC-Strain erzeugt deutlich mildere Wirkungen als ein 30%-THC-Strain bei gleicher Menge. Der Unterschied zwischen 25% und 35% THC ist spürbar – der Peak der Wirkungen fühlt sich bei höherer Potenz etwa 40% stärker an. Allerdings sind Konsumform, persönliche Toleranz und Strain-Genetik genauso entscheidend wie der reine THC-Wert.
Warum fühlt sich mein High jedes Mal anders an?
Mehrere Faktoren beeinflussen die Konsistenz: Appetit und Verdauung (beeinflusst die Edible-Aufnahme), Flüssigkeitshaushalt, Schlafqualität, Stresslevel, kürzliche Nahrungsaufnahme, ob du Alkohol getrunken hast, individuelle tägliche Schwankungen der Neurochemie und sogar die Tageszeit. Cannabis Wirkungen verstärken diese Schwankungen, sodass jede Session trotz identischer Produkte ein bisschen einzigartig ist.


























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